Author - karsten

Free Bears

Der letzte Tag – Sonntag

Auch heute Sonntag, am letzten Tag des 21.Altstadtfestes, wurde es nicht wirklich ruhiger auf den Bühnen. Auf der Bühne am Blasiiplatz eröffneten um 11.00 Uhr die Altstadtoriginale das bunte Treiben. Etwas lauter und rockiger wurde es gegen 12.30 Uhr. Der Schalmeienmusikverein Voigtsedt 1952 e.V. zeigte, dass Schalmeienmusik nicht langweilig sein muss. Indes betraten auf der Bühne Altendorfer Stiege die Kinder aus Tschernobyl die Bühne. Besinnlich ging es am Blasiiplatz mit Stefan Solo weiter. Nun schon, mit einiger Verspätung, kamen die Free Bears zu ihrem Soundchek. Nach gut einer Stunde legten die 4 Jungs eine Pause ein. Was dann kam, lies die Sportlerherzen höher schlagen. 5 Mädels des THC – 5 maliger deutscher Meister -betraten die Bretter . Mit dabei 3 neue Spielerinnnen. Trainer H.Müller dankte für die Unterstützung der Sponsoren und stellte die 3 Neuen vor.
Im Anschluss erfolgte, wie jedes Jahr die Pämierung des „schönsten Handwerkerstandes “ zum 21. Altstadtfest. Prämiert wurden der Stand Moderne Näharbeit und häkelnde Mützen mit Sina Hillmann und Yvonne Teitzel, Holzhandwerk Eigenherstellung mit Mario Telemann und der Stand der Klöppelschule mit Monika Kluge. Alle 3 erhielten einen Pokal,graviert von der Firma Zopidos.
Auch die Spendenaktion für die Kinder aus Tschernobyl wurde ausgewertet. € 1000,00 konnten Dieter Spieß und Michael Knopp für die Kinder aus Tschernobyl übergeben werden, was sicher nur ein Tropfen auf den heissen Stein, aber ein Anfang ist.

Damit gehen 3 wundervolle Tage zu Ende. An dieser Stelle sei dem Veranstalter, dem Medienhaus Heck, gedankt. 3 Tage, jede Menge Stars, für jeden etwas dabei, zig Tausend Leute in unserer Stadt, dass muss man erst einmal hinbekommen. Das Medienhaus Heck hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Danke dafür!

Quelle: stadtansichten-nordhausen.de

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kreischende Fans, tanzende Kids und jodelnde Harzer

DJ Marv in NordhausenNordhausen. Das war der Hammer. Der Altstadtfest – Samstag hat tausende von Musik-Fans, Altstadt – und Partywilligen angezogen. Von Stunde zu Stunde füllte sich die Altstadt ein bisschen mehr.
Spätestens zum Auftritt von „Marv“ auf dem Kirchplatz und von der „Goitzsche Front“ und „Haudegen“ auf dem Sportlatz, gab es kaum noch ein Durchkommen. Ein Spitzen-Musikprogramm verdient eben auch ein Spitzen-Publikum. Danke, Nordhäuser.
Die jungen Mädchen hinter den Absperrgittern kreischen, als Marv die Bühne betritt. Der junge Mann, gerade einmal 23 Jahre alt, ist fast ein bisschen eingeschüchtert. Hinter der Bühne hat er wenige Minuten vorher noch verraten, dass er die Berühmtheit immer noch merkwürdig findet. Auch Autogrammkarten habe er noch nicht. „Das wirkt so überheblich“, meint er. Marv ist seit wenigen Wochen als Produzent des Liedes „Wolke 4“ bekannt. Er war für die Musik verantwortlich, Philipp Dittberner für die Texte. Marv kommt allein nach Nordhausen, steigt auf die Bühne auf dem Blasii-Kirchplatz, und macht den DJ – cooler Großstadt-Sound, der absolut in die Beine geht, schwebt über der Altstadt. Und alle, die ausschließlich den Song „Wolke 4“ erwartet haben, kommen auch auf ihre Kosten. Spätestens ganz zum Schluss, als Marv noch einmal von der Bühne klettert und den Mädels in der ersten Reihe Autogramm gibt. Dann singen alle, von NTR-2-Susi angefeuert: „Ich will die Wolke 4 nie mehr verlassen….“
Während die Mädels noch Kreischen, haben sich die schwarz Gekleideten auf dem Sportplatz am Humboldt-Gymnasium eingefunden. Nach den heimischen „Sea Sick“ steigt die „Goitzsche-Front“ um Sänger „Bocki“ auf die Bühne. Sie heizen den Rock-Fans ein, denn gleich hat die Dezibel-Zahl noch einmal eine Steigerung. Die „Haudegen“, zum fünften Mal in Nordhausen, warten schon Backstage.
Zum „Meet and Greet“ hatten sich reichlich Fans angemeldet und einige wenige durften mit den kernigen Jungs aus Berlin-Marzahn plaudern. Die erzählten von ihren Liedern, in die so viel Herzblut hineinfließt. Nordhausen, ja, das sei etwas Besonderes, sagt Sänger Hagen Stoll. Man habe viele Auftritte, aber einige seien eben außergewöhnlich – wie in Nordhausen. Er werde nie den Auftritt im vergangenen Jahr vergessen, als es wirklich wie aus Eimern geschüttet hat und keiner der Fans den Platz verlassen habe. Das sei so unglaublich beeindruckend gewesen. Außerdem habe es einfach Tradition. Auf das Goitzsche-Fest nächste Woche freuen sie sich ebenfalls. „Vor sechs Jahren haben wir dort das Medienhaus Heck kennengelernt.“
Doch auch in den Klopfsteinpflastergassen ist eine Menge los. Die Besucher reihen sich um die Nordhäuser Bühne, die in diesem Jahr unter der Federführung von Michael Fähnrich steht. Stefan Solo ist dort bereits aufgetreten, aber auch „Uncle Cisco“ und die Band Feuerdorn. Mit ihren mittelalterlichen und doch rockigen Klängen sind sie am Nachmittag schon durch die Altstadt gezogen – und kommen immer wieder bestens beim Publikum an.
Auf dem Platz an der Blasii-Kirche ist schon den ganzen Tag über ein wirklich buntes Programm. Von den Harzer Jodlern und der Hesseröder Folklore über die verrückt-lustige Zauberin Ambrosia bis hin zur Show der Tanzschule „More Esprit“ reicht das Programm. 45 Kinder treten nach und nach auf die Bühne. In allen Altersklassen wird getanzt. Die Jüngste ist gerade einmal 3 Jahre alt und hüpft mit großer Begeisterung zum Kika-Song über die Bühne. Tanzlehrer Miles Jane dagegen, der erst singt und dann mit Schülern zusammen tanzt, beweist die ganze Professionalität. Die Show-Palette ist beeindruckend und die Eltern und Freunde haben die Handykameras scharf gestellt und filmen und fotografieren die Nachwuchstänzer – absolut zu recht.

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Sonniger Auftakt des Altstadtfests

sonniger-auftakt-des-altstadtfests-nordhausen-2015Nordhausen. Ein Auftakt nach Maß: Die Sonne schien, die Laune war bestens, das Freibier lief und dieMusik machte einfach nur Spaß. Zum Start des Altstadtfestes lief alles wie am Schnürchen. Dazu füllten sich die Spendendosen – der Erlös wird am Sonntag an die Dritte-Welt-Initiative übergeben, die Jahr für Jahr den Besuch von Kindern aus Weißrussland organisieren. Die Altstadtoriginale rührten ordentlich die Werbetrommel für die Aktion und die Wacker-Spieler hatten allesamt ihr Autogramm auf ein T-Shirt gesetzt, das ein Fan für 120 Euro ersteigerte.
Landrat Matthias Jendricke und Hannelore Haase, Dezernentin für Kultur, Bildung und Generationen, eröffneten das Fest gemeinsam mit den Altstadtoriginalen auf der Bühne am Blasii-Kirchplatz. Hannichen Vogelstange wunderte sich immens, als der Riese in Mönchskutte auf die Bühne kam. Er habe das ganze Gejammere satt und sei ins Kloster gegangen, sagte der. Er hatte auch das Stadtsäckl dabei – mit einem großen Loch darin. Doch Hannichen Vogelstange fand noch einen Groschen – und den übergab sie Hannelore Haase. Denn neulich hatte der Oberbürgermeister gesagt: Wenn er nur einen Groschen hätte, würde er den Haushalt abschließen.

Die FSV Wacker-Fans kamen am Abend auf ihre Kosten. Der gesamte Kader stieg auf die Bühne und die Altstadtoriginale stimmten eine Hymne auf die Kicker an. Präsident Nico Kleofass zeigte sich sehr zufrieden mit den ersten Spielen und betonte: „Wir wollen immer die drei Punkte nach Hause holen.“ Der Verein spendete außerdem ein 50-Liter-Fass Bier und stellte eine Spendendose daneben – das Geld soll ebenfalls für den Besuch der weißrussischen Kinder sein.

Vor allem am Blassii-Kirchplatz war ab der nachmittäglichen Eröffnung viel los. Doch zum Abend hin füllte sich auch der Platz vor der großen Bühne am Humboldt-Gymnasium. Und in den Altstadtgassen drängten sich die Nordhäuser. Die regionale Bühne, auf der sich die Nachwuchskünstler präsentieren durften, war ebenfalls gut besucht. Die meisten hatten einen ganz persönlichen Fanclub dabei.

Heute steht der Abend ganz im Zeichen von rockigen Klängen: Die „Goitzsche-Front“ und „Haudegen“ geben sich die Ehre.

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