Planung für das Nächste

Planung für das Nächste

Nur noch wenige Stunden – dann ist das diesjährige Altstadtfest in Nordhausen auch schon wieder Geschichte. Es war eine Premiere, mit neuem Konzept, mit neuen Ideen und mit Erfahrungen für die nächsten Jahre…

„Ich bin vollauf zufrieden mit dem, was wir seit Freitagabend den Nordhäusern und ihren Gästen geboten haben. Unser Team hat viel Lob bekommen, berechtigte Kritiken haben wir aufgenommen und werden versuchen, im nächsten Jahr noch besser zu werden“, so beschreibt Sven-Bolko Heck das erste Altstadtfest, das sein Unternehmen ausgerichtet hat. Und das ohne einen Cent aus dem Rathaus, ohne Zuwendungen von Sponsoren.

Natürlich waren viele Besucher nicht gerade glücklich, mindestens zwei Euro zahlen zu müssen, doch die Nordhäuser sind verwöhnt. Das Rolandsfest zum Beispiel, Kostenpunkt mehr als 100.000 Euro jährlich, wird kostenfrei angeboten. Wer künftig eine Leistung haben will, der muss sie bezahlen – so einfach ist das. Niemand murrt, wenn er zum Lichterfest auf dem Petersberg Eintritt zahlen muss, niemand meckert über 4 Euro zum Kunstfest oder 5 Euro zum Kunstmarkt in Friedrichsrode.

Die Nordhäuser Stadtverwaltung täte in den nächsten Jahren gut daran, sich auf ihre Kernkompetenz, das Verwalten eines Gemeinwesens zu konzentrieren, statt als aufgeblähte Veranstaltungsagentur aufzutreten. Hier sollten der Stadtrat und der Oberbürgermeister die Weichen stellen.

Zurück zum Altstadtfest: Sven-Bolko Heck habe viele angenehme Gespräche mit Händlern und Gastwirten entlang der Barfüßer Straße geführt, die ihre Angebote ohne Gebühr vor den Läden und Lokalitäten offerieren konnten. Sie hätten Heck signalisiert, in den nächsten Jahren auch ihren Beitrag zur Finanzierung des Festes leisten zu wollen.

Mehrere Zehntausend Gäste wurde seitens des Veranstalters gezählt, die exakte Abrechnung wird es in den kommenden Tagen geben. Die Blicke des Heck-Team richten sich zwar schon auf das erste August-Wochenende des kommenden Jahres, noch näher dran jedoch ist das nächste Wochenende, da richtet das Medienhaus Heck die 10. Goitzsche-Fete bei Bitterfeld aus.

Quelle: NNZ-online // Peter-Stefan Greiner